Die 3 häufigsten Fehler in der Teamentwicklung

Shownotes

Mit Sicherheit bist auch Du innerhalb deines Unternehmens Teil eines Teams. Und mit Sicherheit läuft es auch in deinem Team nicht (immer) reibungslos und perfekt. Hast du dich schonmal gefragt, woran das liegen könnte und was ihr verbessern könntet? Dann sei in der heutigen Podcastfolge besonders aufmerksam, denn ich erzähle dir, was die 3 häufigsten Fehler in der Teamentwicklung sind und wie diese vermindert und eliminiert werden können. Viel Spaß beim Zuhören!

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Quick and Busy Podcast Folge "Schön, dass du da bist".

00:00:07: Es lohnt sich heute dran zu bleiben, denn ich spreche heute über ein spannendes Thema. Es geht

00:00:12: um die drei häufigsten Fehler in der Teamentwicklung. Viele Teams steuern über ähnliche

00:00:19: Herausforderungen. Das kann ich jetzt wirklich sagen, nachdem ich diverse Teamentwicklungen gemacht

00:00:24: habe, begleitet habe. Also sprich, falls du in einem Team arbeitest oder in einem Team leitest,

00:00:29: dann bleib unbedingt dran und hör auf das, was jetzt gleich kommt. Fehler Nummer eins und

00:00:35: wirklich, ehrlich gesagt auch der mit Abstand am häufigsten vorkommende Fehler ist, dass es in

00:00:40: Teams unklage Rollen, Rollenverteilung und Erwartungshaltung gibt. Also das ist wirklich für

00:00:47: mich der größte Stolperstein, den ich bei Teams sehe, die fehlende Klarheit über Rollen und

00:00:53: Erwartung. Wenn nicht klar definiert ist, wer welche Verantwortung in deinem Team trägt, dann kommt

00:01:01: es sehr schnell zu Missverständnissen, zu Doppelarbeit, das auf einmal mehrere die gleichen

00:01:08: Dinge machen und das ganze Team nicht effizient arbeitet und dadurch natürlich der Frust durchkommt,

00:01:13: wenn man doch hergestellt, dass man etwas für die Tonne gearbeitet hat oder aber das es eben so

00:01:17: ist, dass jemand anders das auch schon gemacht hat. Im schlimmsten Fall kommt es natürlich sogar dazu,

00:01:21: dass aber gewisse Aufgaben gar nicht gemacht werden, weil es eben nicht klar ist, wer genau

00:01:26: welche Aufgabe übernimmt. Eine unklare Erwartungshaltung ist sofort gegeben, sobald man nicht einmal

00:01:33: über Erwartung miteinander spricht. Denn jeder hat seinen eigenen Anspruch, jeder hat seine eigene

00:01:38: Sicht der Dinge und in den seltensten Fällen deckt sich das ganze allein schon bei zwei oder drei

00:01:42: Teammitgliedern. Meistens ist da schon bei der kleinen Anzahl schon das Scheitern vorprogrammiert

00:01:47: und ich verspreche euch bei vier oder fünf Teammitgliedern habt ihr gar keine Chance mehr,

00:01:50: einen gleichen Anspruch auf ein Thema zu haben und das bedeutet, wenn das nicht klar gemacht wird,

00:01:55: wenn nicht jeder ganz klar äußert, das denke ich darüber, wie denke ich darüber, was wünsche ich

00:01:59: mir, wie würde ich es angehen, bis wann wollen wir etwas gemeinschaftlich geschafft haben und so

00:02:05: weiter und sofort, dann haben wir den Frust schon innerhalb von wenigen Tagen, Wochen oder spätestens

00:02:10: Monaten so stark, dass die Performance des Teams leiden wird. An dieser Stelle möchte ich auch

00:02:17: erwähnen, dass es auch nicht zwingend nur um das Thema, welche Erwartung hat die Führung oder

00:02:21: welche Erwartung habe ich an die Führung, sondern auch im Team selber, also untereinander. Wie wollen

00:02:27: wir das machen? Das heißt auch in agilen Teams, die hier archivfrei arbeiten, ist das ein Schlüsselfaktor,

00:02:33: um nachher Performance zu liefern und vor allen Dingen, um auch ein Wohlfühlgefühl zu haben.

00:02:38: Und da ich auch in der letzten Folge schon ganz stark dafür plädiert habe, wie wichtig Teamentwicklung

00:02:43: selber ist, möchte ich das hier einfach nochmal untermauern, dass es diese Klarheit der Aufgabenverteilung,

00:02:49: der Rollenverteilung, aber auch der Erwartungshaltung untereinander braucht. Das Ganze fängt mit einem

00:02:55: gut strukturierten Onboarding-Prozess an, das heißt, wenn du neue Teammitglieder integrieren

00:03:00: möchtest, dass das irgendwo von Anfang an strukturiert passiert, dass du in der regelmäßigen

00:03:04: Kommunikation bist, also sprich Teammeetings, Sturefixes und so weiter, braucht es damit,

00:03:09: diese klare Kommunikation dabei helfen kann, Rollen und Zuständigkeiten transparent zu machen.

00:03:14: Es lohnt sich auch durchaus, das Ganze auch immer mal wieder schriftlich festzubehalten,

00:03:18: aufzuzeigen, zum Beispiel, indem man das Ganze über eine Visualisierung an der Pinman über Flipcharts

00:03:24: gemeinschaftlicher arbeitet, was direkt mich überleitet zu dem zweiten Fehler, den ich sehr,

00:03:30: sehr häufig sehe und der ist natürlich fehlende oder zumindest inaktive Kommunikation. Ganz

00:03:36: häufig ist es so, dass Teams daran scheitern, dass sie nicht irgendwie zu schlecht sind oder

00:03:41: dass sie nicht gut sein könnten, sondern dass sie einfach nur schlecht kommunizieren, teilweise

00:03:45: sogar gar nicht. Hier sind es auch wieder die unausgesprochenen Erwartungen, fehlende Rückmeldungen,

00:03:51: Zuerledigungen oder eben auch Nichterledigungen und Missverständnisse, die dann entstehen. Und

00:03:56: schon ist der Frust da, die Konflikte kommen und jeder ist dabei, den anderen eigentlich die

00:04:01: Schuld zuzuweisen oder sich eben selber rauszureden und da ist nichts mehr von psychologischer

00:04:06: Sicherheit. Und gerade das ist ja so wichtig, damit ein Team wirklich in den wichtigen Performing

00:04:11: Bereich kommen kann, dass wir diese Sicherheit haben, dass wir viel miteinander kommunizieren,

00:04:15: dass wir vielen Feedbackprozessen unterwegs sind. Ihr glaubt gar nicht, wie häufig ich,

00:04:20: wenn ich mit Teams Zusammenarbeit feststelle, dass es keine geregelten Meetingstrukturen gibt

00:04:25: oder aber, dass es sie zwar theoretisch gibt, aber in der Praxis, das häufig nicht gelebt wird. Und

00:04:32: das heißt, wenn in der Praxis der Jufix jedes Zweite oder jedes Dritte Mal ausfällt, dann ist

00:04:37: das etwas, was eine Geringschätzung gleich kommt. Das heißt, hier scheint es ja dann noch nicht so

00:04:42: wichtig zu sein und dann macht jeder sein

00:04:46: Und in dem Moment, wo jeder Seins macht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Performance

00:04:47: gut ist, gering.

00:04:48: Denn das wird nicht mehr abgestimmt.

00:04:50: Wir sind nicht mehr im Miteinander.

00:04:51: Sondern jeder macht so wie er oder sie denkt.

00:04:53: Und das ist zwar immer gut gemeint, aber gut gemeint und gut gemacht sind ja bekanntlicherweise

00:04:59: zwei verschiedene Paar Schohe.

00:05:00: Und genau da kommt dann Fehler 3 zustande, der auch genau dach aus wieder resultiert,

00:05:05: nämlich, dass es einfach eine fehlende Teamkultur, eine fehlende Motivation ist, die dafür sorgt,

00:05:12: dass ein Team nicht performt bzw. dass es ein Team gibt mit hoher Fluktuation, großer

00:05:18: Unzufriedenheit und eben selten mit zufriedenstellenden Ergebnissen.

00:05:22: Wenn Teammitglieder sich nicht zugehörig fühlen oder es kein gemeinsames Ziel gibt,

00:05:29: sinkt logischerweise und konsequenterweise die Motivation und die Zusammenarbeit leidet

00:05:33: darunter.

00:05:34: Das heißt, es ist elementar, gemeinschaftlich Ziele festzulegen, eine gemeinschaftliche

00:05:39: Vision zu haben, in eine Richtung zu schauen.

00:05:42: Es geht nicht darum, dass man alles gleich machen muss, aber es geht darum, auf ein

00:05:47: gleiches Ziel hinzuarbeiten und verschiedene Wege auszuprobieren, die im Team nachher vielleicht

00:05:52: die bestmögliche Befraumung spieten können.

00:05:55: Dazu braucht es aber immer dieses Commitment.

00:05:57: Dazu braucht es eine gemeinschaftliche Kultur, eine gemeinschaftliche Idee, eine gemeinschaftliche

00:06:01: Vision.

00:06:02: Und dazu brauchen wir ein starkes Teamgefühl.

00:06:04: Und dieses starke Teamgefühl, das entsteht nun mal nicht von alleine, sondern dafür

00:06:08: braucht ich Teamentwicklung, habe ich in der letzten Folge schon gesagt.

00:06:11: Hier können wir gemeinsame Werte und Ziele entwickeln, wir können eine positive Teamkultur

00:06:15: schaffen, wir können Teambuildingmaßnahmen, gemeinschaftlich machen, Aktivitäten, Zusammenhalt,

00:06:21: Austauschmöglichkeiten, sich auch mal Zeit füreinander zu nehmen.

00:06:25: Das sind Dinge, die hier elementar sind.

00:06:27: Darüber hinaus ist nicht zu unterschätzen, wie wichtig es auch ist, gemeinschaftliche

00:06:31: Erfolge zu feiern, Leistung anzuerkennen und darüber zu sprechen, genauso wie wir über

00:06:38: unsere Fehler sprechen müssen, genauso wie wir Misserfolge sprechen müssen, damit wir

00:06:42: daraus lernen können, daraus resultieren können.

00:06:44: Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es für ein Team Gift ist, weil man nicht

00:06:49: über gute Dinge sprechen darf, wenn sofort Night und Missgunst da in erster Stelle steht,

00:06:54: weil das nimmt ganz viel Spirit und vor allen Dingen nimmt tatsächlich auch die Lust, die

00:06:59: Freude am leisten.

00:07:01: Und stell dir vor, du hast ein Team, wo die Leute keine Lust mehr haben zu leisten, weil

00:07:05: sie denken, dann sind andere im Team nachher wieder beleidigt.

00:07:08: Das ist ein Worst-Case-Henario, weil das bedeutet für mich als Unternehmerin/Unternehmer für

00:07:14: mein Team schlechte Performance.

00:07:16: Ich finde es, wie ich schon gesagt habe, sehr wichtig, auch gemeinschaftliche Events zu

00:07:20: machen, gemeinsame coole Sachen zu machen.

00:07:23: Aber bitte an dieser Stelle, dass ersetzt nicht all die anderen Dinge, die ich eben auch

00:07:28: schon genannt habe, nämlich dieses gemeinsame Ziele, Ausrichtungen, wie wollen wir zusammenarbeiten,

00:07:34: Erwartungen, Wünsche, klare Erwartungen, Rollen, Klarheit, Rollentransparenz.

00:07:38: Also mit anderen Worten, nein, es reicht nicht, zweimal im Jahr eine coole Feier zu machen,

00:07:43: Sommerfest und Weihnachtsfeier und dann zu glauben, das Team performt richtig gut.

00:07:46: Das ist ein Puzzleteil davon, aber das andere Puzzleteil darf natürlich nicht fehlen.

00:07:51: Wir brauchen mindestens einmal im Jahr diese strategische Ausrichtung, das gemeinschaftliche

00:07:56: Arbeiten, das Reflektieren.

00:07:58: Ehrlich gesagt, sollte es sogar Bestandteil haben in diversen Meetingformaten, also dass

00:08:03: wir immer wieder auch nachjustieren können, Stellschrauben erkennen können und frühzeitig

00:08:07: vor allen Dingen auch merken, dass vielleicht Konflikte da sind und deswegen ist es vielleicht

00:08:10: auch einmal im Jahr hier gar nicht so genug tun.

00:08:13: Ja, das waren die drei häufigsten Fehler, die ich jetzt in den Teamentwicklungen, die

00:08:19: ich begleite, immer mal wieder sehe und direkt auch schon immer mit Ideen, wie du sie vermeiden

00:08:23: kannst.

00:08:24: Und wenn du diese Punkte beachtest, dann wird dein Team effektiver zusammenarbeiten und

00:08:28: du auch mit deinem Team in einem besseren Kontakt sein und dadurch werdet ihr automatisch

00:08:34: den Schritt zum beruflichen Erfolg auf jeden Fall mindestens ein Stück näher gekommen

00:08:39: sein.

00:08:40: Und die nächsten Tipps und Impulse kommen dann in der nächsten Podcastfolge in 14 Tagen

00:08:44: raus.

00:08:45: Ich freue mich, wenn du dann auch wieder einschaltest, wenn es heißt Quick Entbisi, der Podcast

00:08:49: für deinen beruflichen und persönlichen Erfolg.

00:08:52: Danke fürs Zuhören, danke fürs Teilen und dann bis zum nächsten Mal.

00:08:55: Alles Liebe, dein René.

00:08:57: Vielen Dank, dass du den Quick Entbisi Podcast so fleißig hörst.

00:09:02: Wir freuen uns auf deine fünf Sterne Bewertung, zum Beispiel bei Apple Podcast oder Spotify.

00:09:09: Und abonniere unseren neuen Newsletter unter www.coachentchange.de und verpasse so keine

00:09:17: Inhalte und Aktionen von der René Hannah Akademie.

00:09:20: Schön, dass du dabei bist.

00:09:22: [Musik]

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